Meldungen des Jahres 2021

Meldung vom 07. Oktober 2021

Keine Schlussstriche akzeptieren – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Jena gesucht!

Jena 1989. Quelle: GWS-Archiv / Fotograf: Dieter Urban

Die Geschichtswerkstatt Jena möchte den gesellschaftlichen Transformationsprozess in Jena von 30 Jahren befragen. Vor allem sollen die gesellschaftlichen Veränderungen, Herausforderungen und Verwerfungen beleuchtet werden, die uns bis heute begleiten (und belasten). Es geht um die Zeitspanne zwischen Ende der 1980er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre: gekennzeichnet durch neue Freiheiten, veränderte Lebenswege und die Verschiebung gesellschaftlicher Grenzen und Normen. Plötzlich war möglich, was bisher unmöglich schien. Doch mit welchen Folgen und Konsequenzen?
In einem Interviewprojekt möchte die Geschichtswerkstatt konkret nachfragen: Wie haben Menschen verschiedener Altersgruppen diese neue Freiheit ausgefüllt und erlebt? Welche Erfahrungen und Konflikte gab es mit radikalen Einstellungen in der Gesellschaft nach der Wiedervereinigung? Wie wirkten sich die gesellschaftlichen Veränderungen in Jena aus – sichtbar im Stadtteil oder der Stadtöffentlichkeit, in der Nachbarschaft, in der Schule oder im beruflichen Umfeld? Insbesondere geht es in dem Projekt darum, zu erfragen, welche Herausforderungen für die Generation der damals 12 bis 18-Jährigen entstanden sind.
Zum Thema „Jena vor und nach 1990“ sollen Collagen zu fünf unterschiedlichen Themenschwerpunkten entstehen. Für die Fragestellungen sind Zeitzeuginnen und Zeitzeugen unterschiedlichen Alters von Bedeutung, die im oben genannten Zeitraum in Jena lebten. Wir interessieren uns in diesem Zusammenhang sehr für Ihre persönlichen Erinnerungen und würden uns freuen, wenn Sie uns für ein Interview zur Verfügung stehen könnten. Das Projekt ist eingebunden in das Gesamtprogramm „Kein Schlussstrich“, das von Licht ins Dunkel e.V. und JenaKultur verantwortet wird.

Kontakt: Torsten Cott
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Telefon: 0162–54 79 940

 
 
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